Gerichtsdolmetscher werden Zulassungsvoraussetzungen

Wenn Sie sich für die interessante Tätigkeit als Gerichtsdolmetscher entschlossen haben, erkundigen Sie sich beim Präsidenten des Landesgerichtes Ihres Sprengels, welche Unterlagen Ihrem Prüfungsansuchen anzuschließen sind:
z. B. Geburtsurkunde, Strafregisterbescheinigung, Staatsbürgerschaftsnachweis, Lebenslauf, Meldebestätigung, Diplomzeugnisse, Heiratsurkunde bei Namensänderung, Referenzen bzw. Praxisnachweise, Passbilder oder Haftpflichtversicherung.

Das Bundesgesetz über die allgemein beeideten und gerichtlich zertifizierten Sachverständigen und Dolmetscher (SDG) sieht als Eintragungsvoraussetzung vor:

 
  • für Absolventen eines Dolmetscher-/Übersetzerstudiums einen Nachweis über eine 2-jährige Berufstätigkeit als Übersetzer und Dolmetscher,
 
  • für alle anderen Bewerber ohne abgeschlossenes Übersetzer-/Dolmetschstudium einen Nachweis über eine 5-jährige Berufstätigkeit als Übersetzer und Dolmetscher,

jeweils unmittelbar in den der Eintragung vorausgehenden Jahren.


Bitte beachten Sie, dass für Absolventen eines im (v. a. Nicht EU-)Ausland abgeschlossenen translationswissenschaftlichen Studiums der Nostrifizierungsbescheid seitens des zuständigen Bildungsministeriums erforderlich ist.

Wenn Sie sich gut vorbereitet und alle Unterlagen gesammelt haben, reichen Sie den Antrag beim Präsidenten des Landesgerichtes Ihres Sprengels ein. Dieser beauftragt die Prüfung Ihrer Eintragungsvoraussetzungen.

TIPP: Informationen über das zuständige Landesgericht finden Sie hier:


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