Aktuelles

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Der ÖVGD ist nun auch auf Facebook vertreten.
Unter https://www.facebook.com/oevgd erfahren Sie laufend Aktuelles rund um den Verband und den Beruf des Gerichtsdolmetschers.

Wir freuen uns über Ihr „Gefällt mir“!



Petition "Rettet die Justiz"

Die ehemalige Justizministerin Maria Berger hat eine Online-Petition zum Thema „Rettet die Justiz“ gestartet.
In Punkt 3. wird unter anderem eine bessere Bezahlung der Gerichtsdolmetscher gefordert.
Diese Forderung deckt sich mit unseren Anliegen.

Bitte unterstützen Sie uns und unterschreiben Sie die Petition!



Aktionstag am 17.09.2019

Am 17. September 2019 veranstaltet der Österreichische Verband der allgemein beeideten und gerichtlich zertifizierten Dolmetscher – ÖVGD mit Unterstützung der Richterschaft und der Staatsanwaltschaften einen Aktionstag zur Durchsetzung seiner langjährigen und gerechtfertigten Forderung nach einer standesgemäßen Entlohnung.

An diesem Tag werden Dolmetsch- und Übersetzungsaktivitäten für Gerichte und Behörden ausgesetzt. RichterInnen werden ersucht, für diesen Tag keine Verhandlungen, für die DolmetscherInnen benötigt werden, anzuberaumen.

Mitglieder des ÖVGD werden am 17. September 2019 in einer Informations-veranstaltung, durch Verteilung von Informationsmaterial vor und Aushänge in den Gerichten sowie in den Medien auf die unwürdige Entlohnung von GerichtsdolmetscherInnen und die dadurch entstehenden Folgen, Nachteile und Gefahren für die Justiz aufmerksam machen.



Presseartikel zur Situation der Gerichtsdolmetscher

Die kürzlich erschienenen Artikel zur Gerichtsdolmetscher-Misere finden Sie im Menüpunkt Presse.


Nationalratssitzung am 24.04.2019

In der Nationalratssitzung am 24.04.2019 kam in der Debatte um geplante Gesetzesänderungen für Gerichtsdolmetscher auch deren schlechte Entlohnung zur Sprache.

Einige Abgeordnete fanden dazu klare Worte:

Dr. Irmgard Griss (NEOS): „Wenn man sich die Gebührensätze anschaut, dann glaubt man das gar nicht, denn für die Stunde kommen dann etwa 25 Euro heraus – ein extrem niedriger Betrag. Dafür werden Sie keinen Handwerker finden, der schaut um dieses Geld nicht einmal halb hin.“

Nurten Yılmaz (SPÖ): „Diese Personen verdienen, wenn sie schriftlich eine ganze Seite übersetzen, 15 Euro. Also da kriegen in Österreich sogar Dogwalker mehr pro Stunde, wenn sie mit drei Hunden 1 Stunde spazieren gehen.“

Alle Redebeiträge sind hier abrufbar.



BBU

Das Innenministerium plant die Errichtung einer „Bundesagentur für Betreuungs- und Unterstützungsleistungen“ („BBU“), die auch für die Zurverfügungstellung von Dolmetsch- und Übersetzungsleistungen im Asylverfahren zuständig sein soll.

Den Entwurf des BBU-Errichtungsgesetzes (BBUG) und die dazu abgegebenen Stellungnahmen (auch vom ÖVGD) finden Sie unter: https://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXVI/ME/ME_00127/index.shtml




Parlamentarische Anfrage

Im Februar 2019 wurde von Dr. Irmgard Griss (NEOS) eine schriftliche Anfrage an den Bundesminister für Verfassung, Reformen, Deregulierung und Justiz betreffend den Notstand im gerichtlichen Dolmetschwesen eingebracht.

Den Text der Anfrage sowie die Antwort von Bundesminister Moser finden Sie unter:  https://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXVI/J/J_02863/index.shtml


Anmerkung: Der ÖVGD ist parteiunabhängig. Unser Forderungskatalog wurde den Justizsprechern aller im Nationalrat vertretenen Parteien geschickt; lediglich die NEOS haben unsere Anliegen aufgegriffen.
 
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